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Suchbegriff: Branchentrends und Analysen

China erzielte 2025 trotz anhaltender Zollkonflikte mit den USA und globaler Handelsstreitigkeiten einen Rekordhandelsüberschuss von 1,2 Billionen US-Dollar. Während die Exporte in die USA um 20 % einbrachen, stiegen die Gesamtexporte um 5,5 %, da chinesische Unternehmen alternative Märkte fanden. Die schwache Binnennachfrage und Probleme mit dem Überangebot trugen zum Überschuss bei und weckten bei den Handelspartnern Bedenken hinsichtlich aggressiver Konkurrenz und Schwachstellen in der Lieferkette, obwohl sich in den Handelsbeziehungen zwischen der EU und China einige positive Signale abzeichneten.
Bajaj Mobility (ehemals Pierer Mobility) meldete für 2025 einen Umsatzrückgang von 46 % auf 1 Milliarde Euro und streicht im Rahmen einer globalen Umstrukturierung 500 Stellen. Der Motorradhersteller verzeichnete einen Umsatzrückgang von 28 % auf 209.704 Einheiten und reduziert die Komplexität seiner Geschäftstätigkeit, indem er sich auf die Kernmarken KTM, Gasgas und Husqvarna konzentriert und andere Geschäftsbereiche einstellt.
Crocs hat sich durch Kooperationen mit Luxusmarken wie Balenciaga und Pringles von einem „hässlichen Schuh“ zu einem modischen Accessoire gewandelt. Die neueste Partnerschaft der Marke mit Coca-Cola umfasst leuchtend rote Gummischuhe und markiert einen weiteren Schritt auf ihrem erfolgreichen Weg, zu einem modischen Statement zu werden und vom aktuellen Markt-Hype zu profitieren.
Kambodscha strebt angesichts der anhaltenden Handelsspannungen zwischen den USA und China eine Verringerung seiner wirtschaftlichen Abhängigkeit von China an, was eine strategische Neuausrichtung der Außenhandelspolitik und der wirtschaftlichen Allianzen des südostasiatischen Landes signalisiert.
Chinas staatlich kontrollierte Einkaufsorganisation für Eisenerz zeigt in Verhandlungen mit internationalen Bergbauunternehmen zunehmend Verhandlungsstärke und Einfluss, was Chinas dominante Position auf den globalen Eisenerzmärkten und im Rohstoffhandel unterstreicht.
Der Schweizer Bundesrat hat neue Vorschriften erlassen, wonach Mobilfunknetzbetreiber Notstromversorgungssysteme unterhalten müssen, die bei Stromausfällen Notrufe, Telefonie und Internetdienste mindestens vier Stunden lang aufrechterhalten können. Die Anforderungen, die am 1. März in Kraft treten und bis 2034 schrittweise eingeführt werden, wurden nach Rückmeldungen der Branche gegenüber den ursprünglichen Vorschlägen, die eine Dauer von drei Tagen vorsahen, abgeschwächt. Die Vorschriften gelten auch für über das Internet verbreitete Radioprogramme, wobei die Anbieter jedoch Video- und TV-Übertragungen einschränken können, um während Stromausfällen die Netzwerkkapazität zu schonen.
China erzielte 2025 einen Rekordhandelsüberschuss von 1,2 Billionen US-Dollar, wobei die Exporte um 5,5 % auf 3,8 Billionen US-Dollar stiegen, während die Importe mit 2,6 Billionen US-Dollar stabil blieben. Trotz globaler Konflikte und Handelsstreitigkeiten mit den USA gelang es den chinesischen Exporteuren, ihre Geschäfte erfolgreich auf Märkte in Südostasien, Afrika und Europa umzulenken, wobei die deutschen Exporte ein besonders starkes Wachstum (+10,5 %) verzeichneten. Die Daten für Dezember übertrafen mit einem Exportwachstum von 6,6 % und einem Importwachstum von 5,7 % die Erwartungen der Analysten.
Saks Global, die Muttergesellschaft von Saks Fifth Avenue, Neiman Marcus und Bergdorf Goodman, hat in Houston, Texas, Insolvenz angemeldet und gibt Vermögenswerte und Verbindlichkeiten in Höhe von 1 bis 10 Milliarden US-Dollar an. Der Luxus-Einzelhändler sicherte sich eine Insolvenzfinanzierung in Höhe von 1,75 Milliarden US-Dollar und ernannte eine neue Führungsspitze, während er Schwierigkeiten hatte, Lieferanten und Gläubiger zu bezahlen, darunter Luxusmarken wie Chanel, Kering und LVMH, die erhebliche ungesicherte Forderungen halten.
Eine Studie von EY Real Estate prognostiziert für 2026 eine anhaltende Stagnation auf dem deutschen Immobilieninvestmentmarkt, wobei das Transaktionsvolumen weitgehend unverändert bleiben dürfte. Während für Wohnimmobilien Preisanstiege prognostiziert werden, geben Bürogebäude und Einkaufszentren in schlechten Lagen der Branche weiterhin Anlass zur Sorge. Der Sektor erholt sich von Krisenjahren, die durch steigende Zinsen, explodierende Baukosten und Immobilienwertverluste geprägt waren, doch aufgrund unzureichender Reformen ist nicht mit einer Entspannung der Wohnbaukrise zu rechnen.
Die Schweizer ICT-Branche blickt mit großem Optimismus auf das Jahr 2026: Der Swico ICT-Index stieg um 11,7 Punkte auf 113,9 und verzeichnete damit den größten Quartalsanstieg seit Mitte 2021. Der positive Trend wird durch die hohe Nachfrage nach Digitalisierung, Cloud-Lösungen und künstlicher Intelligenz angetrieben, obwohl einige Segmente unter Margendruck stehen. Trotz der schwierigen wirtschaftlichen und geopolitischen Bedingungen bleibt die Branche zuversichtlich und betont die Notwendigkeit, KI in Geschäftsprozesse zu integrieren und in qualifizierte Fachkräfte zu investieren.

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